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GÜL IST FÜR DEN CHATHAM-HOUSE-PREIS 2010 NOMINIERTStaatspräsident Abdullah Gül ist für den Chatham-House-Preis 2010 nominiert. Gül wird für seine Bemühungen im Rahmen des EU Beitrittsprozesses sowie im Zypernkonflikt und der Annäherung mit Armenien als eine treibende Kraft im Land gesehen, weswegen er für diesen Preis nominiert wurde. Die Abstimmung dafür endet am 15. März 2010. Die Preisverleihung findet im Herbst statt. Die Nominierten sind Staatspräsident Abdullah Gül, Finanzminister von Frankreich Christine Lagarde und Präsident der Republik Kroatien Stjepan Mesic. (Türkiye) DAVUTOÐLU „EINER DER FÜHRENDEN AUSSENMINISTER DER WELT“Außenminister Ahmet Davutoðlu wurde von Zeitschrift “Foreign Policy” der Gruppe Washington Post-Newsweek als einer der Führenden Außenminister, in die Liste der vier Führenden Staatsmänner die als „Kissinger der Welt“ bezeichnet werden aufgenommen. Davutoðlu wurde von der Zeitschrift wie folgt beschrieben: „Der strebsamer Geschichtsschüler, der nicht das Blatt vor dem Mund nimmt versucht die Türkei wieder in die Prunkvolle osmanische Zeit zu versetzen und dadurch wieder an Gewicht im Nahen Osten zu gewinnen. Unter seiner Führung hat die Türkei ihre Beziehungen mit der arabischen Welt gefestigt und stets daran interessiert im arabisch-israelischem Konflikt Vermittlerrolle zu übernehmen.“ (Türkiye-Cumhuriyet) PROTOKOLL MIT SÜDKOREA STEHT FESTDas Protokoll mit Südkorea für den Bau der zweiten Nuklearanlage in Sinop wurde gestern unterschrieben. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoðan nahm an dem Türkei-Korea Forum als Gastredner teil. Erdoðan sagte in seiner Rede: „Wir sind uns sehr Nah. Einer der wichtigsten Annäherungspunkte ist der Korea-Krieg von vor 60 Jahren an dem unsere Soldaten Seite an Seite gekämpft haben. Das sind Zeiten, die nie vergessen werden.“ Erdoðan betonte, dass die derzeitige Investitionen die bei fünfhundert Millionen Dollar liegen nicht ausreichend seien „Wir sind bereit und erwarten Investoren aus Südkorea.“ Der Minister für Energie und Naturschätze Taner Yýldýz sagte: „Unser Anliegen ist es eine Nuklearanlage der Stärke 8-10 Megawatt in der Türkei zu errichten. Um das Ziel zu erreichen müssen wir unsere Arbeiten neben Russland auch mit Südkorea Aufnehmen. Was Nuklearenergie anbetrifft, ist Südkorea eine der erfahrenen Länder auf diesem Gebiet. Unsere Arbeitsgruppen werden in drei bis vier Monaten ihre Arbeiten dazu abschließen.“ (Cumhuriyet-Türkiye) DIE TÜRKEI WIRD IHREN WEG OHNE DIE UNTERSTÜTZUNG DER IWF GEHENDie Türkei, die die Wirtschaftskrise ohne die Unterstützung der IWF durchstanden hat, hat ihre Verhandlungen mit der IWF beendet. Somit wird die Türkei ihren Weg von nun ohne die IWF gehen. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sagte diesbezüglich, derzeit käme ein neues Stand-by Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht in Frage: „Bei dem letzten Stand der Dinge, insbesondere bezüglich der wirtschaftlichen Lage der Türkei, hat auch der IWF eingesehen, dass ein Stand-by Abkommen nunmehr überflüssig ist“, teilte Erdogan mit. Auch die IWF vermerkte, dass die Gespräche beendet wurden. IWF-Sprecherin Caroline Atkinson sagte, die Gespräche über ein Programm seien beendet worden. Damit sind die seit 22 Monaten laufenden Verhandlungen zwischen der Türkei und dem IWF abgeschlossen. (Türkiye-Cumhuriyet-Hürriyet) EINIGUN MIT DER OPPOSITIONJustizminister Sadullah Ergin traf gestern mit den Stellvertretenden Vorsitzenden der Oppositionsparteien um die Situation der an terroristischen Aktivitäten beteiligten Kinder und diesbezügliches Gesetzesentwurf näher zu erörtern. Ergin der die Republikanische Volkspartei (CHP) besuchte, informierte die Stellvertretenden Vorsitzenden der Partei Suha Okay und Kemal Kýlýçdaroðlu über die Entwicklungen in diesem Zusammenhang und bat um Unterstützung. Im Anschluss daran besuchte Ergin die Partei für Frieden und Demokratie (BDP) und die Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP). Die Stellvertretenden Vorsitzenden beider Parteien sagten ihre Unterstützung für die Wiedereingliederung der Kinder in die Gesellschaft zu. Staatspräsident Absullah Gül, der zu diesem Thema Stellung nahm sagte: „Kinder sollten nicht für die Taten der Erwachsenen hin halten. Hoffentlich kommt das Gesetz im Einvernehmen aller Parteien zustande.“ (Hürriyet) Quelle : OFFICE OF THE PRIME MINISTER, DIRECTORATE GENERAL OF PRESS AND INFORMATION
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